Albert Camus
französischer Schriftsteller und Philosoph
*07.11.1913 †04.01.1960
*07.11.1913 †04.01.1960
Text 1 bis 9 von insgesamt 9 Texten
Unter Liebe versteh ich die Mischung von Verlangen, Zärtlichkeit und gegenseitigem Verstehen, die mich an ein bestimmtes Wesen bindet. Großmütig ist die Liebe zwischen zwei Menschen nur, wenn sie zugleich vergänglich und einzigartig ist.

Um die Welt ändern zu können, muss der Gedanke zunächst das Leben der Menschen ändern, der ihn denkt. Es muss sich in ein Beispiel verwandeln.


Wovor der Mensch sich am meisten fürchtet, das ist das Urteil der anderen Menschen.

Einen Menschen lieben heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden.

Lieber aufrecht sterben, als auf Knien leben.

Wenn die Welt klar wäre, gäbe es keine Kunst.

Um glücklich zu sein, darf man sich nicht zu sehr mit den Mitmenschen beschäftigen.

Von einem bestimmten Alter an ist jeder Mensch für sein Gesicht verantwortlich.

Ein Denkender macht dadurch Fortschritte, dass er seine Schlussfolgerungen hinauszögert, sogar wenn sie ihm auf der Hand zu liegen scheinen.







