Gedichte zum Thema Liebe
Es gibt wohl kein stärkeres Band zwischen zwei Menschen als die Liebe. Für so ein starkes Gefühl ist es oft schwer, die richtigen Worte zu finden. Die nachfolgenden Gedichte und Sprüche können z.B. in Liebesbriefen, SMS und Emails Verwendung finden, beispielsweise für ein Liebesgeständnis oder um einer bereits bestehenden Beziehung wieder etwas Romantik „einzuhauchen“.
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Gedicht 11 bis 14 von insgesamt 14 Gedichten
Nähe des Geliebten
Ich denke dein, wenn mir der Sonne SchimmerVom Meer erstrahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.
Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
Der Wandrer bebt.
Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
Die Welle steigt;
Im stillen Haine geh ich oft zu lauschen,
Wenn alles schweigt.
Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne,
Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
O wärst du da!

Sehnsucht gab mir ihr weites Kleid
Sehnsucht gab mir ihr weites Kleid,Seine Naht ist lang wie die Ewigkeit.
Streicht die Sehnsucht um das Haus,
Trocknen die plaudernden Brunnen aus;
Die Tage kommen wie Tiere daher,
Du rufst ihre Namen, sie atmen nur schwer;
Du suchst dich im Spiegel, der Spiegel ist leer,
Hörst nur der Sehnsucht Schritt,
Du selbst bist nicht mehr.


Tanz der Leidenschaft
Weckruf des ImpulsesHautnah pulsierende Zeit
Verschmelzen in der Hingabe
Winterliches Wetter
Weiß, kalt
Und nass
Draußen
Der Schnee
Weiß, heiß
Und nass
Drinnen
Die Körper
Ineinander
Verschlungen
Licht im Blick
Unsere Gesichter sind so nah,
Dass unsere Augen fast zu einem
Einzigen verschwimmen
Blicke in die tiefsten Tiefen
Und Winkel deiner Seele hinein
Unsere Körper sind eins
Die Gedanken tanzen Walzer
Den wunderbaren Klang deiner
Seele vernehme ich genau
Zauberstaub wirbelt auf
Ein funkensprühendes Feuerwerk
Reigen der Leidenschaft
Alles auf Anfang

Die Uhr zeigt heute keine Zeit
Die Uhr zeigt heute keine Zeit.Ich bin so glücklich von deinen Küssen,
Dass alle Dinge es spüren müssen.
Mein Herz in wogender Brust mir liegt,
Wie sich ein Kahn im Schilfe wiegt.
Und fällt auch Regen heut ohne Ende,
Es regnet Blumen in meine Hände.
Die Stund', die so durchs Zimmer geht,
Auf keiner Uhr als Ziffer steht;
Die Uhr zeigt heute keine Zeit,
Sie deutet hinaus in die Ewigkeit.

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