Texte zum Suchbegriff 'trost'
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Leuchtende Tage
Ach unsre leuchtenden Tageglänzen wie ewige Sterne.
Als Trost für künftige Klage
glüh'n sie aus goldener Ferne.
Nicht weinen, weil sie vorüber!
Lächeln, weil sie gewesen!
Und werden die Tage auch trüber,
unsere Sterne erlösen!

Über alle Gräber wächst zuletzt das Gras
Über alle Gräber wächst zuletzt das Gras,Alle Wunden heilt die Zeit, ein Trost ist das,
Wohl der schlechteste, den man dir kann ertheilen;
Armes Herz, du willst nicht daß die Wunden heilen.
Etwas hast du noch, solang es schmerzlich brennt;
Das verschmerzte nur ist todt und abgetrennt.


Trost
Tröste dich, die Stunden eilen,Und was all dich drücken mag,
Auch das Schlimmste kann nicht weilen,
Und es kommt ein andrer Tag.
In dem ew'gen Kommen, Schwinden,
Wie der Schmerz liegt auch das Glück,
Und auch heitre Bilder finden
Ihren Weg zu dir zurück.
Harre, hoffe. Nicht vergebens
Zählest du der Stunden Schlag,
Wechsel ist das Los des Lebens,
Und – es kommt ein andrer Tag.







